Kampagne für ein weltweites Verbot der Körperstrafe

Rund 400 Millionen Kinder weltweit werden zu Hause regelmäßig mit Gewalt bestraft - unter anderem weil in rund zwei Dritteln der Länder der Welt die Körperstrafe in der Kindererziehung nicht verboten ist. *)

Dieser traurige Umstand ist im deutschen Sprachraum viel zu wenig bekannt: Einige große internationale Organisationen **) liefern zwar laufend aktuelle Daten und initiieren Projekte zur Reduktion der Gewalt gegen Kinder, aber sie tun dies meist auf Englisch und in den Sprachen der Länder, in denen die Gewalt in der Kindererziehung noch nicht verboten ist. 
 
Körperstrafe Prügelstrafe

Deshalb will die WHITE HAND Kampagne im deutschen Sprachraum auf das Thema hinweisen und Informationen für die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung liefern, um gemeinsam Vertreter_innen jener Länder zu kontaktieren, in denen die Körperstrafe noch erlaubt ist, um sie zum Umdenken zu bewegen (was übrigens auch das Ziel des SDG 16.2. ist).

Filmprojekt "It starts with the Children"

Um eine neue, weltweite Diskussion über eine Reduktion und ein Verbot der Körperstrafe anzuregen, startet unser Gründer Franz Jedlicka demnächst ein partizipatives Filmprojekt mit dem Titel "It starts with the Children" (Es beginnt mit den Kindern). 

Gemeint ist natürlich: der Frieden, denn den Zusammenhang zwischen einer gewaltfreien Kindheit und Friedlichkeit hat Jedlicka ja anhand internationaler Daten erforscht.

Die Webseite des Filmprojektes ist www.itstartswiththechildren.com , und das Trailer Video, das man leicht "teilen" kann via WhatsApp, X, oder andere Plattformen ist hier zu finden:

https://www.youtube.com/watch?v=fJ-aVQ7FyZg (es ist offenbar zentraler Bestandteil des Filmprojektes, denn man kann bereits unter diesem Video und auf den Text-Postings dieses Youtube Kanals (bitte abonnieren!) Antworten auf die 8 gestellten Fragen zur Kindererziehung posten). Aber der Hauptkanal für die Einreichung von Statements als Video, Sprachnachricht oder nur Text (vorzugsweise mit einem Selfie) ist eine WhatsApp Nummer.

BITTE leiten Sie es speziell an Personen in jenen Ländern weiter, in denen die Körperstrafe noch nicht verboten ist, falls Sie dort jemanden kennen! Oder aber an Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit oder Entwicklungspolitik, die über Kontakte in diese Länder verfügen.